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Häufige Fragen

Antworten auf häufige Fragen zu repleno: Lagerverwaltung, Bestandsführung, Kosten, proaktive Nachbestellung vor Fehlbestand, Einführung, Barcode-Scanning und Lieferantenanbindung.

Grundlagen

repleno eignet sich für Artikel, die regelmäßig gebraucht und deshalb häufig nachbestellt werden, wie beispielsweise Schrauben und Dübel im Handwerk, Reinigungsmittel in der Gastronomie Schmierstoffe in der Werkstatt oder Kopierpapier im Büro. Für Einmalkäufe oder projektgebundene Ware lohnt sich repleno nicht.
Eine Lagersoftware, die automatisch nachbestellt, wenn Verbrauchsmaterial knapp wird. Gebaut für kleine Betriebe und Handwerksteams.
repleno erkennt, wenn Material knapp wird, und bestellt nach oder meldet Bedarf. Du legst pro Artikel fest, ob automatisch bestellt oder nur informiert wird.
Für die Verwaltung empfehlen wir einen Desktop-PC oder Laptop. Für die operative Arbeit im Lager reicht ein Smartphone oder Tablet mit Kamera. Internetzugang brauchst du in beiden Fällen.
Nein. repleno ist kein ERP und will auch keines ersetzen. Es konzentriert sich auf einen klaren Ausschnitt: wiederkehrenden Verbrauch erfassen und Verbrauchsmaterial verlässlich wiederbeschaffen. Rechnungen, Buchhaltung oder komplexe Projektplanung gehören nicht zum Kern.
Ohne gepflegte Bestände wird häufig erst dann bestellt, wenn etwas leer ist. Dazu kommt: Lieferanten-Scanner binden dich an einen einzigen Lieferanten. repleno reagiert früher und funktioniert mit all deinen Lieferanten.
Nein. repleno ist bewusst kein Kanban- oder RFID-System. Es richtet sich an Betriebe und Teams, die ihre Materialbeschaffung mit Smartphone, klaren Bestandsregeln und möglichst wenig Einführungsaufwand digitalisieren wollen.

Nutzung im Alltag

Barcode oder QR-Code des Materials scannen, entnommene Menge eingeben, buchen. Eine Buchung dauert wenige Sekunden.
Ja. Jeder Mitarbeiter kann die App nutzen — auf Android und iOS.
Im Standard bestellt nicht jede Person frei. Mitarbeitende erfassen den Verbrauch. repleno leitet daraus anhand der Artikel- und Lieferantenregeln den Bedarf ab. Ob automatisch bestellt oder nur gemeldet wird, hängt vom gewählten Automatisierungsgrad des Artikels ab.
Nicht im klassischen Sinne. repleno ist so gebaut, dass du Artikelregeln einmal festlegst — danach läuft es. Eine Freigabe pro Bestellung kostet mehr Zeit als sie spart, vor allem bei günstigem Verbrauchsmaterial. Deine Zeit als Meister ist zu wertvoll dafür.
repleno ist lieferantenunabhängig und neutral. Du legst selbst fest, mit welchen Lieferanten du arbeitest, welche Regeln pro Lieferant gelten und von wem du welchen Artikel beziehst.
Ja. Du legst pro Artikel einen von drei Modi fest: nur Bestand führen, bei Unterschreitung melden oder automatisch nachbestellen. So hast du bei jedem Artikel genau so viel Kontrolle wie du möchtest.

Einführung & Start

Am besten klein: Starte mit den Artikeln, die ihr am häufigsten braucht oder die am häufigsten Probleme machen. Fehlteile, Sonderfahrten, ständig leer. Wer dort anfängt, spürt den Nutzen sofort und baut von dort aus weiter.
Ja. Aber aus der Praxis: Wer es "irgendwann nebenbei" einführen will, macht es oft nicht. Am besten eine feste Zeit blocken oder eine Person im Betrieb beauftragen, die sich ein bis zwei Tage dafür nimmt. Mit den ersten 25 Artikeln bist du in 3 Stunden startklar. Den Rest baust du danach auf.
Deine Einführung mit den ersten 25 Artikeln dauert rund 3 Stunden: 1-2 Lieferanten anlegen, Kollegen einladen, Artikel anlegen und mit Barcodes verheiraten.
Es gibt mehrere Wege. Viele Artikel haben bereits einen Barcode auf der Verpackung. Manche Lieferanten geben Etiketten direkt mit. Wer eigene möchte: fertige Barcode-Rollen oder -Bögen gibt es ab ca. 8 € auf Amazon, allerdings ohne Artikelbezeichnung. Am flexibelsten: Etiketten direkt in repleno gestalten und auf DIN-A4-Bögen drucken. So stehen Name, Lagerort und Barcode drauf.
Ja. Wer seine Artikelliste bereits hat, ob aus Excel, der Warenwirtschaft oder dem Lieferantenportal, muss nicht von vorne anfangen. CSV-Datei hochladen, Spalten einmalig zuordnen, fertig.

Lager & Vorbereitung

Damit repleno im Alltag funktioniert, braucht dein Betrieb fünf Grundvoraussetzungen:

1. Strukturiertes Lager
Eure Lagerorte sind beschriftet – z.B. A01-R03-F02 oder Kabel-Regal-Links. Jeder Platz hat eine eindeutige Kennung. Ohne Struktur weiß niemand, wo etwas hingehört.

2. Barcodes auf den Artikeln
Im Idealfall sind auf den Verpackungen eurer Lieferanten oder Hersteller bereits Barcodes vorhanden (EAN, GTIN). Falls nicht, könnt ihr eigene Etiketten drucken. Wer bereits Barcodes hat, ist schneller startklar.

3. Artikelstammdaten vorhanden
Ihr wisst, welche Artikel ihr führt – Bezeichnung, Lieferant, Bestelleinheit. Das muss nicht perfekt sein, aber die Basics müssen stehen.

4. Smartphones mit Internetzugang
Euer Team braucht Smartphones bei der Arbeit, um Verbräuche per App zu scannen. Android oder iOS, WLAN oder Mobilfunk – beides funktioniert.

5. Regelmäßiger Materialbedarf
Ihr bestellt wiederkehrend Verbrauchsmaterial nach. Bei reinen Einmalkäufen oder Projektware lohnt sich repleno nicht.

Wie viele Punkte brauche ich?
Je mehr Punkte ihr erfüllt, desto schneller geht das Setup. Punkt 1 und 4 sind Pflicht. Wer alle fünf mitbringt, ist in 1-2 Stunden startklar. Falls euer Lager noch nicht strukturiert ist: Wir helfen kostenlos beim Start.

Jetzt Lager-Check machenKostenlose Setup-Hilfe
ZGREF steht für Zonen, Gänge, Regale, Ebenen, Fächer – die fünf Ebenen einer Lagerstruktur. Es ist das Standardsystem, mit dem professionelle Lager organisiert werden.

Warum ist das wichtig?
Ohne klare Struktur sucht dein Team Material statt zu arbeiten. Mit ZGREF hat jeder Artikel einen festen Platz – und jeder weiß, wo er liegt.

Die 5 Ebenen:
  • Zone: Großer Bereich – z.B. Elektro, Sanitär, Werkzeug
  • Gang: Der Weg zwischen Regalen – z.B. Gang A, Gang B
  • Regal: Ein einzelnes Regal im Gang – z.B. Regal 01, Regal 02
  • Ebene: Die Höhe im Regal – z.B. Ebene 1 (unten) bis Ebene 4 (oben)
  • Fach: Der einzelne Platz – z.B. Fach 03

Beispiel: Elektrikerlager
Zone Kabel → Gang A → Regal 02 → Ebene 3 → Fach 05 = KA-A02-E3-F05
Dort liegen z.B. NYM-J 3x1,5mm² Kabel. Jeder im Team findet sie sofort.

Wie fängt man an?
Starte mit Zonen und Regalen. Ebenen und Fächer kannst du nach und nach ergänzen. Das Wichtigste: Jeder Platz bekommt ein Etikett.
Ja. Überlege zuerst, wo das Etikett sitzen soll: Box, Behälter, Fachboden oder Frontschiene. Davon hängt die benötigte Größe und Lesbarkeit ab. Melde dich dann in repleno an und wähle ein passendes Etikettenformat aus den unterstützten Größen (z. B. Avery Zweckform, HERMA). Erstelle dein Design oder nutze eine Vorlage und bestelle parallel die passenden DIN-A4-Etikettenbögen. Anschließend exportierst du alle Etiketten direkt aus der Software als PDF und druckst es mit deinem DIN-A4-Drucker. Externe Software brauchst du nicht.
Du kannst dein Lager selbst für repleno vorbereiten. So geht's:

Schritt 1: Bestandsaufnahme (30 Min)
Geh durchs Lager und notiere, was wo liegt. Wo ist Chaos? Wo funktioniert es? Mach Fotos vom Ist-Zustand.

Schritt 2: Zonen definieren (30 Min)
Teile dein Lager in logische Bereiche: z.B. Elektro, Sanitär, Werkzeug, Verbrauchsmaterial. Orientiere dich an euren Gewerken oder Lieferanten.

Schritt 3: Regale und Fächer zuweisen (1-2 Std)
Weise jedem Regal und Fach eine Kennung zu. Nutze das ZGREF-System: Zone-Gang-Regal-Ebene-Fach. Beispiel: E-A01-R02-E3-F05.

Schritt 4: Beschriften (1-2 Std)
Klebe Etiketten an jedes Regal und Fach. Nutze wetterfeste Etiketten oder Klebeband mit Beschriftung. Die Kennung muss auf 2 Meter lesbar sein.

Schritt 5: Artikel einräumen und dokumentieren (2-4 Std)
Räume Material an den richtigen Platz. Dokumentiere: Was liegt wo? Wie viel ist da? Das wird deine Ausgangsbasis für repleno.

Tipp: Fang mit dem Bereich an, der am meisten Chaos macht. Du musst nicht alles auf einmal machen – Schritt für Schritt reicht.

Brauchst du Hilfe? Beim Start helfen wir kostenlos bei der Lagerorganisation.

Lager-Check machenKontakt aufnehmen

Digitale Inventur

Mit repleno wird die Inventur stark vereinfacht. Dein Verbrauch wird laufend erfasst, dadurch sind die Bestände im System immer aktuell. Zum Jahresende musst du keine komplette Zählung mehr durchführen, sondern nur noch eine reduzierte Teilprüfung oder Stichprobe.
Ja. repleno dokumentiert jede Veränderung deiner Bestände lückenlos und unterstützt dich bei der Inventur. Wichtig ist: Du als Unternehmer bleibst für die korrekte Erfassung verantwortlich. Wenn dein Team die Bestände konsequent per Scan erfasst, erfüllst du die gesetzlichen Anforderungen und bist rechtlich auf der sicheren Seite.

Technik & Sicherheit

Ja. repleno stellt seinen Nutzern KI dort zur Verfügung, wo sie Prozesse schneller, besser und einfacher macht. Als KI-Anbieter nutzt repleno Mistral, ein europäisches Unternehmen.
Ja. repleno bietet Bestandsführung in jedem Paket. Sobald ein Artikel unter den Minimalbestand fällt, wird automatisch eine Bestellposition erzeugt.
repleno läuft ausschließlich auf deutschen Servern. Alle Daten werden DSGVO-konform gespeichert und verarbeitet. Änderungen (z. B. an Artikeln, Barcode-Scans, Bestellungen) werden protokolliert, damit du jederzeit volle Transparenz hast.
Nein. repleno benötigt eine Internetverbindung, per WLAN oder Mobilfunk. Ohne Verbindung sind keine Abfragen und keine Buchungen möglich. Ein Offline-Modus mit Sync bei nächster Verbindung ist geplant.
Aktuell nein. repleno ist auf das Hauptlager ausgelegt. Fahrzeuglager und mobile Bestände sind als eigener Lagerorttyp geplant.
Nein. repleno läuft als Cloud-Service. Updates, Sicherheitspatches und Backups sind inklusive.
Wir sind ein deutsches Unternehmen und bieten deutschsprachigen und englischsprachigen Support an.
Du kannst uns jederzeit über unser Kontaktformular erreichen - wir antworten innerhalb 24h. Bei Notfällen auch telefonisch.

Kontakt aufnehmen

Über repleno

repleno kommt aus Bielefeld. Dahinter steckt Christoph Kay. Er hat fünf Jahre als Elektroniker in der Industrie gearbeitet und selbst erlebt, wie fehlende Kleinteile Abläufe ausbremsen. Später hat er bei der P.S. Cooperation (Böllhoff-Gruppe) digitale Beschaffungsprozesse für große Unternehmen eingeführt. Heute baut er repleno, damit das auch für kleine Betriebe zugänglich ist.
Große Unternehmen können sich leistungsfähige Systeme für ihre Materialbeschaffung leisten. Kleine Betriebe haben dieselben Probleme: Fehlteile, manuelle Nachbestellungen, keine Transparenz, aber nicht die Liquidität für Enterprise-Software. repleno entstand aus Gesprächen mit Handwerkern und kleinen Unternehmern in Bielefeld, die exakt diese Probleme hatten. Das Ziel: zeigen, dass Lager kein nötiges Übel sein muss, sondern einfach, intuitiv und sogar Spaß machen kann.
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