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Lagerkosten-Rechner: Was kostet dich dein Lager wirklich?

Fünf Fragen, 60 Sekunden, ein ehrliches Ergebnis. Finde heraus, wie viel dich dein aktuelles Lagerchaos pro Jahr kostet.

Lagerkosten umfassen alle direkten und indirekten Kosten, die durch das Halten von Lagerbeständen entstehen: Kapitalbindungskosten, Suchzeiten der Mitarbeiter, ungeplante Einkaufsfahrten und Verwaltungsaufwand. Im Handwerk bleiben diese Kosten oft unsichtbar, weil sie verteilt über viele kleine Positionen anfallen.

Dieser Rechner aggregiert vier Kostenblöcke zu einem Jahresbetrag: Suchzeiten, Beschaffungsfahrten, Kapitalbindung und Chefstunden.

Was sagt dir das Ergebnis?

Der Gesamtbetrag zeigt, was dein Lagerchaos dich pro Jahr kostet: nicht in Material, sondern in verschwendeter Zeit und unnötigen Fahrten. Der größte Einzelposten ist meist die Suchzeit, da sie täglich anfällt und oft unterschätzt wird.

Annahmen wie Stundensatz, Fahrtdauer und Lagerhaltungskostensatz können unter 'Werte anpassen' individuell angepasst werden.

Kostenblöcke

Suchzeiten

MA × min/Tag × Arbeitstage × EUR/h ÷ 60

Täglich anfallend, oft der größte Einzelposten.

Beschaffungsfahrten

Fahrten/Woche × Wochen × (Dauer × EUR/h + Fahrzeugkosten)

Jede Spontanfahrt kostet 1 bis 2 Stunden.

Kapitalbindung & Schwund

Lagerwert × Überbestand-Faktor × Haltungskostensatz

Gebundenes Kapital und stilles Verfallrisiko.

Chefstunden

h/Woche × Wochen × Chef-EUR/h

Koordination, Bestellungen, Lieferantenabstimmung.

Beispiel: 3 Mitarbeiter

  • Mitarbeiter3
  • Suchzeit/Person/Tag15 min
  • Stundensatz45 EUR/h

3 × 0,25 h × 250 Tage × 45 = 8.438 EUR

≈ 8.400 EUR/Jahr

Suchzeitkosten (1 von 4 Kostenblöcken)

Häufige Fragen zur Lagerkostenberechnung

Versteckte Lagerkosten sind Suchzeiten, ungeplante Beschaffungsfahrten, gebundenes Kapital in Überbeständen und die Arbeitszeit des Chefs für Lagerverwaltung.
Der Rechner liefert eine Bandbreite statt einer exakten Buchhaltungszahl. Die Annahmen basieren auf typischen Handwerksbetrieben und können im erweiterten Bereich angepasst werden.
Die drei Szenarien bilden Unsicherheit transparent ab. So bekommst du keine scheinbar exakte Zahl, sondern einen realistischen Korridor für konservative, realistische und teurere Ausprägungen.
Nicht enthalten sind zum Beispiel verzögerte Aufträge, entgangene Deckungsbeiträge, Kundenunzufriedenheit, Lagerflächenkosten und Versicherungen.
Typische Hebel sind eine klarere Lagerstruktur, digitale Bestandsführung, feste Meldebestände für Verbrauchsartikel und weniger Chefzeit für operative Lagerverwaltung.

Quellen und weiterführende Links

Quellen

Nächste Schritte

Wenn du jetzt weißt, was dich Suchzeiten, Überbestand und Sonderfahrten kosten, ist der nächste logische Schritt die Frage, wie viel davon sich mit repleno praktisch reduzieren lässt.

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