Warum repleno kein Kanban-System ist
Kanban kurz erklärt
Kanban (z. B. Zwei-Behälter-Prinzip) ist ein physisches Signal-System: Ist Behälter A leer, wird nachbestellt, während aus Behälter B weiter gearbeitet wird. Es ist schlank, aber starr.
Was repleno anders macht
- Erfasst realen Verbrauch statt physischer Signale
- Konsolidiert Bedarfe über viele Artikel und Lieferanten
- Arbeitet nach Min/Max-Prinzip
- Funktioniert ohne spezielle Hardware, Regale, Karten oder Behälterwechsel
Wann Kanban gut passt
- Gleichmässiger Verbrauch, sehr wenige Artikel, feste Lieferzyklen
- Produktion mit klaren Taktzeiten und stabiler Nachfrage
Warum repleno wählen
- Alltagsrealität im Handwerk: schwankender Verbrauch, viele Artikel, mehrere Lieferanten
- Flexibilität: Sauberes Datenmodell statt starrem Karten-System
- Einfachheit: Ein Prozess für alle Artikel und Lieferanten
Trade-offs
- Repleno braucht Scans bei Entnahme (5 Sekunden), dafür keine Kartenpflege
- Kanban spart Scans, erfordert aber konsequente physische Disziplin und ist weniger flexibel
Fazit
Beide Ansätze wollen Fehlteile vermeiden. Repleno erreicht das mit Daten und Routinen statt mit Karten - und passt damit besser zu gemischten Lagern und Teams.