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Christoph Kay
Christoph Kay
repleno Gründer
Veröffentlicht: 5 Min. Lesezeit

Excel-Alternative Lagerverwaltung: Warum Tabellen im Handwerk scheitern

Nutzt du noch Excel fürs Lager? Erfahre, warum Tabellen im Handwerk scheitern und wie mobile Apps mit Scanning & automatischer Nachbestellung Zeit sparen.

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Excel-Alternative Lagerverwaltung: Warum Tabellen im Handwerk scheitern

Kurzantwort: Excel scheitert im Handwerk an fehlender Mobilität, Versionskonflikten und manueller Nachbestellung. Moderne Alternativen wie repleno ersetzen Tabellen durch Barcode-Scanning, Echtzeit-Sync und automatische Bestellauslösung. Der Umstieg dauert unter einer Stunde.

In vielen deutschen Handwerksbetrieben ist Excel das Werkzeug der Wahl für die Lagerverwaltung. Es ist kostenlos, flexibel und fast jeder kann es bedienen. Doch was als einfache Lösung beginnt, entwickelt sich mit wachsender Mitarbeiterzahl und steigender Materialkomplexität oft zu einer riskanten Kostenfalle.

Die Digitalisierung im Handwerk nimmt zu. Gleichzeitig bleibt die Lagerpraxis oft erstaunlich analog. Die Bitkom-Studie 2025 beschreibt diese Entwicklung, und die Forschungsgruppe EuSpRIG dokumentiert seit Jahren, wie fehleranfällig Tabellenkalkulationen im Alltag sein können.

In diesem Artikel beleuchten wir die Nachteile von Excel im Lager und stellen moderne, automatische Alternativen vor.

Die Realität: Excel im Handwerksalltag

Stell dir vor: Ein Monteur nimmt die letzte Packung Wago-Klemmen aus dem Regal. Er müsste jetzt zum PC im Büro gehen, die Excel-Tabelle "Lagerbestand_2026.xlsx" öffnen, die richtige Zeile suchen und den Bestand von 1 auf 0 korrigieren.

Was passiert in der Realität?

  1. Der Monteur hat keine Zeit oder vergisst es.
  2. Der Zettel, auf dem er die Entnahme notiert hat, geht verloren.
  3. Die Excel-Datei ist gerade von einem anderen Kollegen gesperrt.
  4. Der Bestand in der Tabelle bleibt bei "1", obwohl das Regal leer ist.

Das Ergebnis: Bei der nächsten Projektplanung verlässt sich der Meister auf die Excel-Liste, bestellt nichts nach. Am Montagmorgen steht das Team auf der Baustelle ohne Material da.

Die 5 größten Nachteile von Excel für das Lager

1. Fehlende Mobilität

Excel ist ein Desktop-Werkzeug. Zwar gibt es Apps, aber das Bearbeiten von komplexen Tabellen auf einem Smartphone-Display ist mühsam und fehleranfällig. Im Handwerk findet die Arbeit aber im Lager, im Fahrzeug oder auf der Baustelle statt. Eine Lösung, die nicht mobil und schnell funktioniert, wird im Alltag nicht konsequent gepflegt.

2. Keine Echtzeit-Synchronisation

Wenn mehrere Mitarbeiter gleichzeitig auf die Bestandsdaten zugreifen müssen, stößt Excel an seine Grenzen. Versionskonflikte ("Datei ist schreibgeschützt") oder veraltete Kopien auf verschiedenen USB-Sticks führen zu Informationschaos. Niemand weiß mehr, welche Liste aktuell ist.

3. Keine automatischen Warnmeldungen

Excel ist passiv. Es sagt dir nicht Bescheid, wenn der Bestand kritisch niedrig ist. Du musst die Tabelle aktiv prüfen, um Engpässe zu erkennen. Im stressigen Handwerksalltag wird dieser Kontrollblick oft vergessen, bis es zu spät ist.

4. Hohe Fehleranfälligkeit

Ein Tippfehler in einer Formel oder das versehentliche Löschen einer Zeile kann die gesamte Bestandsführung ruinieren. Da es in Excel keine Validierung beim Scannen gibt (wie bei Barcodes), schleichen sich ständig Zahlendreher oder falsche Artikelbezeichnungen ein.

5. Manuelle Nachbestellung

Nachdem du in Excel festgestellt hast, dass Material fehlt, musst du den Bestellvorgang beim Lieferanten noch immer manuell auslösen. Das kostet Zeit und ist eine weitere Fehlerquelle.

Die Lösung: Automatische Lagerverwaltung

Eine moderne Excel Lagerverwaltung Alternative wie repleno setzt genau dort an, wo Tabellen scheitern. Statt manueller Listenpflege tritt die Automatisierung in den Vordergrund.

MerkmalExcel-TabelleAutomatische Software (z.B. repleno)
ErfassungManuelle Eingabe am PCSchnelles Barcode-Scanning per App
AktualitätOft veraltetEchtzeit-Synchronisation für das ganze Team
BenachrichtigungKeineAutomatische Warnung bei Mindestbestand
NachbestellungManuellVollautomatisch möglich
FehlerquoteHoch (Zahlendreher)Minimal (durch Scanning)
MobilitätEingeschränkt100% mobil (Smartphone/Tablet)

Welche Excel-Alternative passt zu deinem Betrieb? (Vergleich 2026)

Nicht jeder Betrieb braucht sofort ein ERP oder eine neue Software. Entscheidend ist, wie oft Material entnommen wird, wie viele Leute zugreifen und wie teuer Stillstand auf der Baustelle ist.

AnsatzPasst gut, wenn …Grenzen
Excel + DisziplinDu bist allein/zu zweit und entnimmst seltenBleibt manuell, keine Echtzeit, keine Automatik
Einfache Listen-/Bestell-AppDu willst nur “was fehlt?” zentral sammelnKein echter Bestand, keine Mindestbestände, keine Scans
Lager-App mit Scans & WarnungenDu willst mobil scannen und Mindestbestände sehenNachbestellung oft trotzdem manuell; Automatik je nach Workflow
ERPDu brauchst integrierte Auftrags-/FiBu-/EinkaufsprozesseHoher Einführungsaufwand, “zu groß” für reines Verbrauchsmaterial-Lager
Automatische Nachbestellung (repleno)Du willst, dass das System proaktiv nachbestellt (statt nur zu warnen)Mindestbestände/Artikelstamm sauber pflegen, klare Verantwortlichkeiten

Wenn du dir unsicher bist, starte pragmatisch: erst Scannen + Mindestbestand, dann den Schritt zur automatischen Nachbestellung. Den Unterschied zwischen Bestellpunkt/Min-Max erklären wir im Praxisbeitrag zum Bestellpunkt-Verfahren vs. Min-Max.

Was Excel dich wirklich kostet (Beispiel: 5 Mitarbeiter)

Rechne konservativ: Wenn du pro Monat nur 1 Material-Engpass hast und dadurch 2 Monteure je 2 Stunden verlieren (Fahrt, warten, Ersatz besorgen), sind das 4 Stunden Stillstand. Bei einem Team von 5 Leuten passiert das oft sogar mehrmals im Monat.

Kostenvergleich pro Monat (Beispiel 5 Monteure):

KostenartExcel-Listerepleno (SaaS)
Software-Kosten0 €~50 €
Zeitaufwand Liste pflegenHoch (manuelles Tippen)Minimal (Scanning)
Versteckte Kosten~400 € (4 Std. Stillstand/Fehler)0 €
Gesamtkosten / Monat~400 €~50 €

Wenn du es genauer für deinen Betrieb wissen willst: ROI-Rechner.

Wie der Umstieg gelingt

Der Wechsel von Excel zu einer spezialisierten Software muss nicht kompliziert sein. Moderne Systeme bieten Import-Funktionen, mit denen du deine bestehende Artikelliste in Sekunden übernehmen kannst.

Schritt-für-Schritt zum automatischen Lager:

  1. Daten-Export: Exportiere deine Excel-Liste als CSV- oder Excel-Datei.
  2. Daten-Import: Lade die Datei in repleno hoch.
  3. Mindestbestände definieren: Lege fest, bei welcher Menge das System warnen oder bestellen soll.
  4. App verteilen: Jeder Mitarbeiter installiert die App auf seinem Smartphone.
  5. Scannen statt Schreiben: Ab sofort wird jede Entnahme einfach gescannt.

Fazit: Zeit für den Abschied von der Tabelle

„Oft fehlt zunächst einfach ein Startimpuls für die Digitalisierung." Quelle: Holger Kett, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)

Excel war für den Start deines Betriebs vielleicht die richtige Lösung. Aber wenn du heute wertvolle Zeit mit dem Suchen von Material oder dem manuellen Schreiben von Bestelllisten verlierst, ist es Zeit für das nächste Level. Eine automatische Lagerverwaltung spart nicht nur Geld durch weniger Materialverluste, sondern schenkt dir vor allem eines: Zeit für deine eigentliche Arbeit.

Mehr zum Thema effiziente Lagerhaltung erfährst du in unserem Beitrag über Lagerorganisation im Handwerk oder in unserem Vergleich zwischen Sortly und repleno.


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Häufig gestellte Fragen zur Excel-Alternative

Christoph Kay

repleno Gründer

Christoph arbeitete fünf Jahre als Elektroniker in der Industrie und hat erlebt, wie fehlende Kleinteile Abläufe ausbremsen. Später führte er als Projektmanager bei der P.S. Cooperation GmbH (Böllhoff-Gruppe) digitale Beschaffungsprozesse für wiederkehrende Teile bei Mittelstand und Konzernen ein. Heute baut er repleno, um die Beschaffung von Verbrauchsmaterialien in kleinen Betrieben weitgehend zu automatisieren.

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