ABC-Analyse Lager: Klassifizierung, Berechnung, Beispiel
Sortiere Artikel nach jährlichem Verbrauchswert und ziehe die Grenzen bei 80 und 95 Prozent, mit kompletter Zehn-Positionen-Tabelle, Excel-Formeln und den Regeln je Klasse.
ABC bestimmt den Steuerungsaufwand; Verbrauchsschwankung, Kritikalität und Lieferzeit bleiben separate Kriterien
Für Lagerplätze zählt oft eine zweite ABC-Auswertung nach Entnahmehäufigkeit statt nach Wert
80 Artikel liegen im Lager. Und ein Dutzend davon verursacht fast 80 Prozent des jährlichen Verbrauchswerts. Genau diese Verteilung macht die ABC-Analyse sichtbar. Sie zeigt, welche Artikel eng gesteuert werden müssen, wo ein Standardprozess reicht und bei welchen Positionen der Bestellaufwand teurer werden kann als das Material.
Was ist die ABC-Analyse im Lager?
Die ABC-Analyse teilt Lagerartikel nach einer Zielgröße in drei Klassen:
A trägt den größten Anteil daran
B einen mittleren
C den kleinsten.
Für die klassische Bestands- und Beschaffungssteuerung ist diese Zielgröße meist der jährliche Verbrauchswert:
Ein teurer Artikel mit kleinem Jahresverbrauch kann denselben Verbrauchswert erreichen wie ein günstiger Artikel, der täglich aus dem Lager geht. Deshalb reicht der Stückpreis allein nicht. Auch der aktuelle Lagerwert beantwortet eine andere Frage: Er zeigt, wie viel Kapital heute im Regal liegt, nicht welchen Wert ein Artikel über ein ganzes Jahr bewegt.
SAP unterscheidet bei der Materialklassifizierung unter anderem Verbrauchs- und Bedarfswert. Oracle NetSuite verwendet für die ABC-Kategorisierung den jährlichen Verbrauchswert aus Jahresverbrauch und Stückkosten. Diese wertbasierte Variante nutzen wir in diesem Guide.
Das Pareto-Prinzip dahinter
Vilfredo Pareto beobachtete Ende des 19. Jahrhunderts, dass ein kleiner Teil der italienischen Bevölkerung einen großen Teil des Landbesitzes hielt. Daraus entstand das Pareto-Prinzip, oft als 80/20-Regel bezeichnet.
H. Ford Dickie übertrug die Logik von Pareto 1951 auf Bestände. Sein Aufsatz trug den Titel „ABC Inventory Analysis Shoots for Dollars, not Pennies“. Die ABC-Analyse sollte Einkauf und Lager helfen, ihre begrenzte Zeit auf die Artikel mit dem größten wirtschaftlichen Hebel zu konzentrieren.
80/20 bleibt ein Richtwert. Ein Sortiment kann bei 72/18/10 landen oder eine einzelne Position kann bereits 40 Prozent des Verbrauchswerts ausmachen. Die Verteilung deines Lagers entscheidet, wo sinnvolle Grenzen liegen.
ABC-Klassen: Was A-, B- und C-Artikel bedeuten
Gezogen werden die Grenzen am kumulierten Wert. So nennt das das CETPM-Lexikon dafür die gängige Staffelung von 80, 95 und 100 Prozent. Die Bandbreiten unten sind das typische Ergebnis daraus, kein Zielwert, den du treffen musst.
Klasse
Verbrauchswert (typisch)
Anteil der Artikelpositionen (typisch)
Steuerungsbedarf
A-Artikel
70–80 %
10–20 %
Hoch: Wert, Bestand und Lieferfähigkeit eng prüfen
Eine ABC-Klasse zählt Artikelnummern: A umfasst die wenigen, die zusammen den größten Wert bewegen. Über die Verbrauchsmenge sagt sie nichts. Ein günstiger Karton kann wegen hoher Jahresmenge in A landen. Eine selten verkaufte Maschine kann trotz hohem Stückpreis in B oder C landen.
ABC-Analyse berechnen: sechs Schritte
1. Zielgröße festlegen
Nutze den Verbrauchswert, wenn du Beschaffung, Kapitalbindung oder Dispositionsaufwand priorisieren willst. Für Sortimentsentscheidungen können Umsatz oder Deckungsbeitrag besser passen. Für Lagerplätze und Kommissionierwege brauchst du eine separate Bewegungs-ABC nach Picks oder Entnahmen.
Vor der Einführung von repleno bei einem Kunden, haben wir vorher einen gründlichen Lagercheck durchgeführt. Ganz im Sinne von Pareto haben wir danach die Rollout-Reihenfolge über eine ABC-Analyse festgelegt, Zielgröße war die Bestellhäufigkeit. Ein Lieferant hatte uns eine Artikelliste über alle Bestellungen der letzten zwölf Monate geschickt. Das Schaltersortiment war für 31 Prozent aller Bestellungen verantwortlich, gefolgt vom Verteilerbau mit 23 Prozent und Rohren/Kanälen mit 16 Prozent. Genau in dieser Reihenfolge haben wir die Einführung von repleno und die Aufnahme der Artikel sowie Bestände gestartet. Der Kunde kämpfte vorher mit Fehlteilen, deshalb sollte die erste Verbesserung schnell sichtbar werden. Wer bei den am häufigsten bestellten Warengruppen startet, deckt mit begrenztem Aufwand den größten Teil des Tagesgeschäfts ab und sieht am schnellsten, ob der neue Prozess trägt.
Fehlteile ziehen den Verbrauch nach unten. War ein Artikel monatelang nicht lieferbar, ist sein erfasster Verbrauch künstlich niedrig, denn du konntest nicht ausgeben, was nicht da war. Er rutscht dadurch in eine zu niedrige Klasse, obwohl der echte Bedarf höher liegt. Prüfe bekannte Fehlteile deshalb gesondert und setze ihre Menge auf den tatsächlichen Bedarf, bevor du rechnest.
Einmalige Ausreißer ziehen ihn nach oben. Ein Projektauftrag, eine Aktion oder eine Großbestellung bläht den Jahresverbrauch auf und schiebt einen normalen C-Artikel für Monate nach A. Prüfe solche Sonderfälle gesondert und zieh Retouren sauber ab. Als Zeitraum sind zwölf rollierende Monate für viele Betriebe ein brauchbarer Start; verwende für alle Artikel dieselbe Preisart, etwa den durchschnittlichen Einstandspreis.
3. Verbrauchswert je Artikel berechnen
Multipliziere die Jahresverbrauchsmenge mit dem Einstandspreis. Addiere anschließend alle Artikelwerte zum Gesamtverbrauchswert.
4. Artikel absteigend sortieren
Der Artikel mit dem höchsten Jahresverbrauchswert steht oben. Erst nach dieser Sortierung kannst du sinnvolle kumulierte Anteile bilden.
5. Wertanteile kumulieren und Klassen zuweisen
Anteil am Gesamtverbrauchswert
Wertanteil je Artikel = (Jahresverbrauchswert des Artikels ÷ Gesamtverbrauchswert) × 100
Kumulierter Anteil
Kumulierter Wertanteil = (Summe der Verbrauchswerte bis Position n ÷ Gesamtverbrauchswert) × 100
Für den Einstieg entscheidet der kumulierte Wert nach jeder Zeile: bis einschließlich 80 Prozent A, bis einschließlich 95 Prozent B, darüber C. Lege vorher fest, wie du mit einem Artikel umgehst, der eine Grenze überspringt.
6. Ergebnis fachlich prüfen
Markiere neue Artikel, kritische Ersatzteile, verderbliche Ware, sperrige Teile und Artikel mit langen Lieferzeiten. Diese Merkmale können eine eigene Bestandsregel verlangen. Aktualisiere die Klassen halbjährlich, bei saisonalen oder schnell wechselnden Sortimenten quartalsweise.
Halte Zeitraum, Preisbasis und Rechendatum fest, bevor du die Tabelle weglegst. Ohne diese drei Angaben lässt sich der nächste Lauf nicht mit diesem vergleichen, und dann diskutiert im Einkauf jemand über eine Klassenverschiebung, die nur aus einem anderen Zeitfenster kommt.
Rechenbeispiel: Onlinehändler für Büromaterial
Ein kleiner Onlinehändler wertet zehn Kernartikel aus. Die Spalte „Jahresmenge“ enthält die Lagerabgänge der letzten zwölf Monate. Alle Werte basieren auf durchschnittlichen Einstandspreisen.
Artikel
Jahresmenge
Einstandspreis
Verbrauchswert
Kumuliert
Klasse
Kopierpapier A4 (Palette)
120
350 €
42.000 €
47,7 %
A
Bürostühle
120
150 €
18.000 €
68,2 %
A
Aktenordner
1.800
5 €
9.000 €
78,4 %
A
Druckerpatronen
300
25 €
7.500 €
86,9 %
B
Schreibtischlampen
150
30 €
4.500 €
92,0 %
B
Kugelschreiber (Karton)
100
25 €
2.500 €
94,9 %
B
Notizblöcke
625
4 €
2.500 €
97,7 %
C
Heftklammern
400
3 €
1.200 €
99,1 %
C
Radiergummis
300
2 €
600 €
99,8 %
C
Büroklammern
100
2 €
200 €
100,0 %
C
Beispiel
Der Händler bewegt in zwölf Monaten Waren mit 88.000 Euro Verbrauchswert.
=Kopierpapier, Bürostühle und Aktenordner ergeben zusammen 69.000 Euro. 69.000 ÷ 88.000 × 100 = 78,4 Prozent → A-Klasse.
Drei von zehn Artikelpositionen erzeugen 78,4 Prozent des Verbrauchswerts. Das sind 30 Prozent der Positionen und damit mehr, als die Bandbreite oben nennt: bei zehn Artikeln schlägt jede einzelne Position eben stark durch. Je größer das Sortiment, desto näher rückt der Anteil an die typischen 10 bis 20 Prozent.
Kugelschreiber und Notizblöcke bewegen beide 2.500 Euro im Jahr und landen trotzdem in verschiedenen Klassen: die 95-Prozent-Grenze fällt genau zwischen sie. Für die Steuerung heißt das: dieselbe Regel für beide, egal was in der Klassenspalte steht.
Das ist die wirtschaftliche Sicht. Für die Platzierung im Lager sieht sie anders aus: Notizblöcke können häufiger gepickt werden als Bürostühle und gehören dann trotz C-Wertklasse näher an den Packtisch.
ABC-Analyse in Excel
Eine Tabellenkalkulation reicht für den Start. Beispiel mit Jahresmenge in Spalte B, Einstandspreis in C und Verbrauchswert in D:
Verbrauchswert in D2:=B2*C2
Wertanteil in E2:=D2/SUMME($D$2:$D$11)
Kumulierter Anteil in F2:=SUMME($E$2:E2)
Klasse in G2:=WENN(F2<=80%;"A";WENN(F2<=95%;"B";"C"))
Sortiere Spalte D absteigend, bevor du die Formeln für den kumulierten Anteil nach unten ziehst. Formatiere E und F als Prozent. Bei mehreren Lagerorten solltest du zusätzlich entscheiden, ob du Artikel über alle Standorte zusammenfasst oder je Standort klassifizierst. Derselbe Artikel kann am Hauptlager A und in einer kleinen Filiale C sein.
Prompt für deinen KI-Assistenten
Gib diesen Prompt Gemini, Claude oder ChatGPT.
Du bist Experte für Excel und ABC-Lageranalyse.
Bevor du startest, weise mich darauf hin, keine echten Einkaufs-, Lieferanten- oder Kundendaten in externe KI-Tools einzugeben. Für Tests nutze ich anonymisierte Beispieldaten.
Ich möchte eine ABC-Analyse in Excel erstellen.
Meine Tabelle enthält:
A: Artikelnummer
B: Artikelname
C: Jahresverbrauchsmenge
D: Einstandspreis
Zeige mir Schritt für Schritt, wie ich ergänze:
E: Jahresverbrauchswert
F: Wertanteil am Gesamtverbrauchswert
G: kumulierter Wertanteil
H: ABC-Klasse
Nutze deutsche Excel-Formeln ab Zeile 2.
Regeln:
- Verbrauchswert = Jahresverbrauchsmenge × Einstandspreis
- nach Verbrauchswert absteigend sortieren
- A bis einschließlich 80 %
- B bis einschließlich 95 %
- C für den Rest
- keine Makros
- erkläre, wann ich sortieren muss und welche Formeln ich nach unten ziehe.
Welche Lagerregeln zu A, B und C passen
Die ABC-Klasse bestimmt, wie viel Steuerungsaufwand wirtschaftlich vertretbar ist.
Klasse
Sinnvolle Ausgangsregel
Zusätzliche Prüfung
A
Bestand häufig prüfen, Zählfehler schnell klären, kleinere Bestellmengen und verlässliche Lieferanten prüfen
Lieferzeit, Servicegrad, Preisrisiko, XYZ-Klasse
B
Standardisierte Min-Max- oder Bestellpunkt-Regeln, regelmäßige Ausnahmenprüfung
Saison, Mindestbestellmenge, Lagerplatz
C
Bestellungen bündeln, einfache Zwei-Behälter- oder Min-Max-Regel, Verwaltungsaufwand reduzieren
Kritikalität, Haltbarkeit, Volumen, Obsoleszenz
Bei A-Artikeln kostet Überbestand viel Kapital. Engere Kontrolle und eine belastbare Bestandsführung lohnen sich. B-Artikel sollten im Standardprozess laufen. Bei C-Artikeln liegt der größte Hebel oft im Prozess: Eine Bestellung, Freigabe und Wareneingangsbuchung kann intern mehr kosten als der Artikel, der Kern jedes C-Teile-Managements.
Billig heißt trotzdem nicht harmlos. Eine Zwei-Euro-Dichtung stoppt eine Maschine genauso wie ein Teil für zweitausend. Solche Artikel brauchen eine Kritikalitätsmarkierung und oft einen höheren Sicherheitsbestand. ABC bewertet Wertverbrauch; die Ausfallwirkung ist eine zweite Achse, die du selbst pflegen musst.
Vor- und Nachteile der ABC-Analyse
Vorteile:
Du erkennst, welche Artikel den größten wirtschaftlichen Hebel haben
Eine Tabellenkalkulation reicht für die erste Auswertung
Einkauf, Inventur und Disposition können ihren Aufwand nach Klassen staffeln
Klassen machen große Sortimente schneller diskutierbar
Grenzen:
Die Methode betrachtet immer nur die gewählte Zielgröße
Feste Prozentgrenzen können bei kleinen Sortimenten künstliche Trennlinien erzeugen
Kritikalität, Verbrauchsschwankung und Lieferzeit fehlen
ABC ist das falsche Werkzeug, solange du deine teuersten Artikel ohne Tabelle aufzählen kannst: Dann trennen die Klassengrenzen Artikel, die sich fachlich gleich verhalten.
Die Verbrauchsschwankung aus der letzten Grenze holt sich die zweite Analyse dazu.
ABC-Analyse und XYZ-Analyse kombinieren
Die XYZ-Analyse ergänzt den Wert um die Regelmäßigkeit des Verbrauchs. Gemessen wird sie über den Variationskoeffizienten: Du teilst die Standardabweichung der Verbrauchsmengen durch den durchschnittlichen Verbrauch. Als Datenbasis dienen die Verbrauchsmengen je Monat über mindestens zwölf Monate.
Grundlage der XYZ-Klassifizierung
Variationskoeffizient = (Standardabweichung des Verbrauchs ÷ durchschnittlicher Verbrauch) × 100
Für die Klassengrenzen nennt das REFA-Lexikon die in der deutschen Materialwirtschaft übliche Staffelung:
X: Variationskoeffizient bis 25 Prozent, konstanter, gut planbarer Verbrauch
Y: Variationskoeffizient 25 bis 50 Prozent, schwankender oder saisonaler Verbrauch
Z: Variationskoeffizient ab 50 Prozent, unregelmäßiger, schwer prognostizierbarer Verbrauch
In einer Tabellenkalkulation rechnest du das je Artikel über seine zwölf Monatswerte mit =STABW.S(B2:M2)/MITTELWERT(B2:M2).
Zwei Konventionen, die sich um den Faktor 2 unterscheiden
Englischsprachige Quellen setzen die Grenzen bei 0,5 und 1,0, also 50 und 100 Prozent. Das sind nicht dieselben Klassen auf einer anderen Skala: Ein Artikel mit 60 Prozent Schwankung ist nach deutscher Staffelung ein Z-Teil, nach englischer ein Y-Teil. Lege deine Grenzen einmal fest und halte sie über alle Auswertungen durch, sonst sind zwei Läufe nicht vergleichbar.
Ein AX-Artikel hat hohen Verbrauchswert und stabile Nachfrage. Du kannst ihn eng planen und häufig in kleineren Mengen beschaffen. Ein AZ-Artikel bindet viel Wert, lässt sich aber schlecht prognostizieren; hier zählen Lieferantenabsprachen und eine bewusste Entscheidung zwischen Lagerhaltung und Beschaffung auf Auftrag. Ein CX-Artikel ist günstig und regelmäßig nötig. Dafür passen einfache Min-Max-Regeln, Kanban oder Zwei-Behälter oft gut. Ein CZ-Artikel braucht eine Einzelfallprüfung, bevor du Bestand aufbaust.
CZ ist dabei die schwierigste Kombination. Niedriger Wert und unregelmäßiger Verbrauch bedeuten zusammen, dass sich diese Artikel weder sinnvoll prognostizieren lassen noch je oben auf der Prüfliste stehen. Genau deshalb entstehen hier beide Fehler gleichzeitig: Totbestand bei den Artikeln, die niemand kontrolliert, und ein Fehlteil bei dem einen CZ-Artikel, den ein Auftrag plötzlich braucht. Eine feste Regel je Artikel, etwa Zwei-Behälter oder eine bewusste Entscheidung gegen Bestand, ist hier verlässlicher als der Versuch, den Verbrauch vorherzusagen.
So setzt du das Ergebnis um
Berechne die Klassen, markiere kritische Ausnahmen und gib jeder Klasse zwei oder drei konkrete Regeln. Bei B-Artikeln entscheidest du dabei zwischen Bestellpunkt und Min-Max. Halte zum Schluss Bestandswert, Fehlmengen und Bestellaufwand als Lagerkennzahlen fest: Jahresverbrauch und durchschnittlichen Lagerwert hast du gerade zusammengetragen, und ohne diesen Startwert hat der Vergleich im nächsten Quartal keine Basis.
Häufig gestellte Fragen zur ABC-Analyse im Lager
Für die klassische Lager-ABC brauchst du pro Artikel eine eindeutige Artikelnummer, die Verbrauchsmenge eines vergleichbaren Zeitraums und einen einheitlichen Einstands- oder Durchschnittspreis. Zwölf rollierende Monate sind ein brauchbarer Start. Projektaufträge, Retouren und neue Artikel solltest du separat prüfen.
Die ABC-Analyse bewertet die wirtschaftliche Bedeutung, meist über den Verbrauchswert. Die XYZ-Analyse bewertet die Regelmäßigkeit des Verbrauchs: X konstant, Y schwankend oder saisonal, Z unregelmäßig. Zusammen zeigen beide, wie viel Planungsaufwand und welcher Beschaffungsrhythmus zu einem Artikel passen.